Logistik für Unternehmen

Transporte in den Iran

Nach Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen wird sich TCA Logistics zukünftig verstärkt Transporten in den Iran widmen. Dabei gelten besondere Bedingungen: Beispielsweise dürfen Sendungen keine Komponenten aus den USA enthalten. Außerdem darf es sich nicht um Güter handeln, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können (Dual-Use-Güter). Unsere Experten sind mit den besonderen Bedingungen im Iran bis ins Detail bestens vertraut. Die Schwerpunkte unserer Irantransporte umfassen den Bereich Projektlogistik, zum Beispiel im Zusammenhang mit Transporten kompletter Anlagen und wichtiger Ersatzteile.

Transporte in den Iran
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Transporte per Lkw  

TCA Logistics realisiert den Export Ihrer Waren in den Iran ausschließlich auf dem Landweg per Lkw oder per Schwertransport.

Wirtschaftliche Situation im Iran

Die langjährigen Sanktionen gegen den Öl- und Finanzsektor haben sich negativ auf die wirtschaftliche Lage im Iran ausgewirkt. Am 16. Januar 2016, dem “Implementation Day”, beendeten die Vereinten Nationen und die Europäische Union ihre Wirtschafts- und Finanzsanktionen. Die USA hoben ebenfalls ihre Sanktionen auf und nahm geringfügige Lockerungen ihres Handelsembargos vor. Seitdem darf der Iran wie zuvor uneingeschränkt Öl und Gas exportieren. Außerdem hat das Land wieder Zugang zum internationalen Zahlungsverkehr und kann endlich frei über geschätzte 100 Milliarden US-Dollar verfügen, die auf Auslandskonten eingefroren waren. In Europa rechnen Experten zukünftig mit einer Steigerung des Handelsvolumens von rund 100 Prozent. Aus gutem Grund: Der Iran besitzt neben Öl und Gas einen breit diversifizierten Industriesektor, vorwiegend in den Bereichen Automobilbau, Petrochemie, Bauwirtschaft, Textil und Lebensmittelverarbeitung. Es herrscht eine starke Überalterung der Anlagen und Maschinen sowie ein Mangel an dringend benötigten Ersatzteilen. Hier besteht dringender Nachholbedarf, den der Iran hauptsächlich nur durch Importe decken kann.

Straßennetz im Iran

Das iranische Straßennetz ist sehr gut ausgebaut und in einem hervorragenden Zustand. Das Netz aus Autobahnen, Schnellstraßen und Überlandstraßen hat eine Länge von circa 167.000 Kilometern. Die verschiedenen Städte sind durch befestigte beziehungsweise asphaltierte Straßen miteinander verbunden, sodass Lkw-Transporte im ganzen Land mühelos durchgeführt werden können. Das Besondere dieses Straßennetzes liegt darin, dass der Iran durch die Türkei an Europa angebunden ist.

Schienennetz im Iran

Das Eisenbahnnetz im Iran befindet sich im Besitz der Eisenbahngesellschaft der Islamischen Republik Iran (IRIR). Hierbei handelt es sich um eine staatliche Gesellschaft, die für den Betrieb der Infrastruktur des Netzes verantwortlich ist. Der Eisenbahnverkehr im Iran hingegen wird seit 1996 durch zwei Tochterfirmen durchgeführt: Raja Rail Transportation, die für den Personenverkehr zuständig ist. Und die Railway Transportation Company. Sie ist für den Güterverkehr verantwortlich. Bis zum Jahr 2025 soll das Schienennetz auf 25.000 Kilometer ausgebaut werden. Die wichtigsten Knotenpunkte im Schienennetz sind die Städte Teheran und Qom. Dort treffen jeweils mehrere Strecken aufeinander. Die iranische Eisenbahnstrecke verbindet das Land mit der Türkei, Pakistan und Aserbaidschan.

Schifffahrt im Iran

Durch seine Lage am Persischen Golf ist der Iran auch auf dem Seeweg erreichbar. An der Küste am Persischen Golf befinden sich mehrere Seehäfen, von denen einige über einen Container-Terminal verfügen. Der wichtigste davon ist Bandar Abbas an der Straße von Hormuz. Hier befindet sich auch ein internationaler Flughafen. Außerdem ist Bandar Abbas der Endpunkt der Nord-Süd-Eisenbahn im Iran. Für die Verschiffung des im Inland geförderten Öles sind die Häfen Abadan und Chorramschahr. Weitere Häfen befinden sich an der Küste des Kaspischen Meeres.

Luftverkehr im Iran

Die wichtigsten Städte des Landes wie zum Beispiel Teheran, Mashhad und Shiraz sind über internationale Flughäfen an das weltweite Flugverkehrsnetz angeschlossen. Im Iran gibt es über 300 Flughäfen, von denen viele für Inlandsflüge ausgelegt sind. Die Luftverkehrsflotte gilt als veraltet. Darum will der Iran schon kurz nach Ende der Sanktionen handeln: So beabsichtigt die Regierung in einem ersten Schritt, über 100 Airbus-Maschinen zu kaufen. Weitere 300 sollen folgen.

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